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Textilschadstoffe

Bereits in den 1970ern machte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) darauf aufmerksam, dass 80% aller chronischen Erkrankungen in Bezug zu Umweltgiften stehen, die wir über die Kleidung, die Nahrung, die Luft oder das Wasser aufnehmen.

Das Bewusstsein für Gewässer- und Luftreinhaltung sowie für gesunde Ernährung ist seither stetig gestiegen. Die Folgewirkungen von Textilschadstoffen hingegen werden auch heute noch extrem unterschätzt. Dabei tragen wir und unsere Kinder sie direkt auf der Haut, dem größten aller menschlichen Organe, meist 24 Stunden am Tag.

Mehrere 1000 davon gibt es, die zum Färben, Bedrucken und Ausrüsten eingesetzt werden - einige davon können schon in geringsten Mengen unsere Gesundheit schädigen.

Aber das ist noch nicht alles - dazu kommt:

90% aller Textilien werden in Asien produziert. Zum Großteil unter sehr schlechten Arbeitsbedingungen für die Menschen und ohne Umweltauflagen:

  • hoher Einsatz von Giften (Pestizide, Herbizide, Fungizide) in der Baumwollproduktion
  • Verunreinigung von Trinkwasser und Gewässern
  • sehr schlechte Arbeitsbedingungen für abertausende Menschen

Auch wenn diese vorwiegend in anderen Erdteilen zum Einsatz kommt: über Flüsse, Meere und die Atmosphäre verteilen sie sich über die gesamte Erde. Mit Trinkwasser, Nahrung und Luft gelangen sie in unsere Körper. Und über unsere Haut.

Tatsächlich werden solche Substanzen nach wie vor in großen Mengen eingesetzt, um Stoffe und Textilien weich, geschmeidig, haltbar, pflegeleicht, glänzend, reißfest, knitterarm, formstabil, schnelltrocknend, bügelfrei usw. zu machen.

400 dieser Substanzen schätzt Greenpeace als besonders gefährlich für die menschliche Gesundheit ein. (Quelle: Greenpeace, "Textil-Siegel im Greenpeace-Check", April 2018).

Zitat Greenpeace:

"Dazu gehören zum Beispiel die teils krebserregenden Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) oder Dimethylformamid (DMF), das als fortpflanzungsgefährdend und akut toxisch bei Hautkontakt gilt. Beide Substanzen hat Greenpeace auch in Kinderkleidung von Discountern nachgewiesen".